Das wollten die Zuhörer in Neuhaus am Inn wissen

Fragen an Sabine Mayerhofer und Stephan Dorn

Hans Oberpeilsteiner

"Die Innlände ist als Schulweg nicht sicher", moniert Hans Oberpeilsteiner.

Mayerhofer: "Die Situation dort ist im Vergleich zu anderen Gemeinden paradiesisch, die Verkehrsverhältnisse sind beruhigt." "Und warum möchtest du, Sabine, durch Bürgerbeteiligung Bauvorhaben wie Brummer unnötig in die Länge ziehen?", fragt er. Mayerhofer: "Ich meinte damit städtebauliche Großprojekte."

Veronika Lippl

"Wie stellen Sie sich vor, einen Lärmschutz an der A3 für Reding und Afham durchzusetzen? ", fragt Veronika Lippl.

Dorn: "Wir sind uns über alle Fraktionen einig, dass die Gemeinde alles unterstützt, was dem Lärmschutz nutzt. Eine gute Nachricht: Im Zuge des Baus des Autobahnkreuzes A94 wird Flüsterasphalt bis Suben aufgebracht. Die berechneten Messwerte liegen unter den Regelwerten, rechtlich kommen wir da nicht durch. Wir werden trotzdem dran bleiben und wenn die minimale Chance besteht, dass die Berechnung nicht stimmt, initiiere ich eine Lärmmessung. Noch eine gute Nachricht: Beim Neubau gibt’s niedrigere Werte und der Abraum muss wohin − wenn man die Grundstücke hat, kann man den als Lärmschutz drapieren."

Dirk Wildt

"Werden die Gemeinderatssitzungen künftig an festen Terminen stattfinden?", will Dirk Wildt wissen.

Mayerhofer: "Das erste, was ich machen würde. Woanders geht es auch."

Dorn: "Bei mir wird es Sitzungen dann geben, wenn man sie braucht. Aber da strebe ich schon einen Regeltermin an."

Max Fleischmann

Max Fleischmann fragt, wie es mit dem Ausbau der Staatsstraße von der Alten Innbrücke bis zur Ortsmitte weitergeht.

Mayerhofer: "Vor 12 Jahren hieß es: Das ist Kreissache und in Arbeit – seitdem ist nichts passiert. Da muss eine Fußverbindung zu den Siedlungen her."

Dorn: "Die Brücke gehört zu gleichen Teilen Schärding und dem Freistaat, Bayern habe die Mittel zur Sanierung, Österreich nicht. Einen fixen Termin, wann die Brücke fertig ist, gibt es nicht."

"Und wie will die Gemeinde bezahlbaren Wohnraum schaffen?"

Mayerhofer: "Ich könnte mir vorstellen, in die Kreiswohnungsbau miteinzusteigen."

Dorn: "Wir haben eine Anfrage für sozialen Wohnungsbau und ich werde Klinkenputzen bei den Grundstückseigentümer."

Dr. Josef Sommer

Dr. Josef Sommer fragt, was die Kandidaten für mehr Kultur in Neuhaus unternehmen würden.

Dorn: "Ich möchte eine Ausstellungsmöglichkeit schaffen und das Kulturwalking wiederbeleben."

Mayerhofer: "Kultur darf für mich nichts Elitäres sein, feste Räume sind da Voraussetzung."

Astrid Schmid

"Wird die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Realschule so gut bleiben – auch finanziell?", fragt Astrid Schmid.

Mayerhofer: "Von mir habt ihr vollste Unterstützung. Schule ist das Beste, das man fördern kann."

Dorn: "Wir sind stolz auf unsere Realschule, die 15000 Euro im Jahr sind gut investiert."

Hans Weidmann

Ob die Sitzungen künftig kürzer abgehalten werden und die Räte vorab Sitzungsunterlagen digital bekommen, wollte Hans Weidmann wissen.

Mayerhofer: "Die Sitzungen werden bei mir geregelt und transparent abgehalten, ja."

Dorn: "Ich bin ein Fan von kurzen Worten. Da werden wir uns einig werden, ja."

Julia Pritzl

Ob das rote Pflaster an der Postgasse wieder weg kommt, fragte Julia Pritzl.

Mayerhofer: "Das sollte sofort angegangen werden. Unsere Kinder lernen, am Stopp-Stein anzuhalten, aber da sieht man keinen, weil sich das rote Band drüber zieht."

Dorn: "Das ist ein Problem, das wir mit Sicherheit lösen werden."

Gerhard Mühlberger

"Kann man, wenn die Rottbrücke neu gebaut wird, einen Geh- und Fahrradweg von Mittich nach Neuhaus integrieren?", fragt Gerhard Mühlberger.

Dorn: "Da haben wir gute Chancen. Es gibt Mittel dafür, die Gemeinde muss die Grundstücksfrage klären. Aber der Weg ist vorgesehen."

Mayerhofer: "Die Brücke ist einmalig. Auch die Kolomannkapelle soll abgerissen werden, da müsste man einen Verein gründen, um sie zu erhalten."

Dorn: "Super, ich lade dich ein beim Erhalt mitzuhelfen. Jeder will sie retten, aber keiner tut was dafür. Ich habe schon einen runden Tisch initiiert, können wir gerne überparteilich aufziehen."

Mayerhofer: "Auch ich habe meine Kontakte da schon angezapft."

Andrea Splitgerber

"Legen Sie Augenmerk legen auf die Flächenversiegelung?", fragt Andrea Splitgerber.

Mayerhofer: "Das Bauen unter ökologischen Gesichtspunkten möchte ich fördern, da sind wir völlig einer Meinung."

Dorn: "Man muss einen Mittelweg finden beim Bauland. Bei Umweltschutz und Landschaftsplanung sind wir d’accord."

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Quelle: Passauer Neue Presse vom 15. Februar 2020
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